Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Brückenneubau und -sicherung

Nach Beendigung des Fahrrinnenausbaus des Mains zur Wasserstraßenklasse Vb wird sich die wirtschaftliche Attraktivität des Mains und damit der gesamten Wasserstraßenverbindung Rhein-Main-Donau weiter erhöhen. In den Ausbaubereichen erfolgt auch eine Nachrechnung der Brücken für den Lastfall Schiffsanprall.

Die WSV ist als Brückenbaulastträger für eigene Brücken zuständig. Doch auch bei Brücken Dritter hat die WSV als Kreuzungsbeteiligter ein maßgebliches Interesse an einem sicheren Bauwerk.

Das Ziel einer Schiffsstoßbemessung einer Brücke ist, dass ein Schiff im Schadensfall eine Brücke zwar anfahren könnte, das Bauwerk in einem solchen Fall allerdings nicht so stark beschädigt wird, dass es zusammenstürzt und infolge dessen Menschen, sowohl auf der Brücke als auch auf dem Schiff, zu Schaden kommen.

Maßnahmen zur Sicherung der Brücken und Erleichterung der Schifffahrt können u.a. sein:

  • Vorschüttungen
  • Dalbenkonstruktionen
  • Spundwanddielenkonstruktionen
  • Betonmanschette
  • Rundrohre
  • innenliegendes Tragwek
  • Überbau anheben und Pfeiler erhöhen
  • Leitwerke
  • Stoßschutz
  • Lagertausch
  • Lichtschranke, sowie optische und akustische Signaleinrichtung
  • Tragwerkserneuerung
  • Ersatzneubau