Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Sicherung der Pippinsbrücke Kitzingen am Main

Die bestehende alte Mainbrücke in Kitzingen, auch Pippinsbrücke genannt, überspannt den Main bei Bundeswasserstraßen-km 286,760. Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau der Fahrrinne des Mains wurde in der Stauhaltung Kitzingen die Standsicherheit der Brücke überprüft, mit dem Ergebnis, dass die Brückenbögen anprallgefährdet und zu sichern sind.

Pippinsbrücke Pippinsbrücke Pippinsbrücke

Die WSV hat zur Erlangung der Sicherheit gegen Schiffsanfahrungen vor und hinter den anprallgefährdeten Brückenbögen mit Kies gefüllte Stahlrundrohre bis zu 9 m in die Mainsohle eingerammt, die im Kollisionsfalle die Schiffe abbremsen.

Diese im Frühjahr 2019 fertiggestellte Lösung mittels senkrechter Rundrohre hatte sich als wirtschaftlichste Lösung im Planungsprozess herausgestellt. Die Stadt Kitzingen als Eigentümerin der Brücke hat sich hälftig an den Kosten für die Sicherung des Bauwerks beteiligt.

Kurzübersicht der Maßnahme

Zu Beginn der Baumaßnahme wurden 10 Austauschbohrungen in die Mainsohle gebohrt und mit Kies gefüllt, damit der Baugrund rammfähig wird. Anschließend wurden die Stahlrohre in den Baugrund eingerammt, mit Kies verfüllt, dicht zugeschweißt und abschließend Signalfarben in Verkehrsgelb angestrichen.

Herstellen der Austauschbohrung in der Mainsohle

Verrohrte Bohrung Herstellen der Austauschbohrung in der Mainsohle